14°26,4N 060°53.0W

Mittwoch, 10. Februar 2016

Wir befinden uns in Deshaies (Guadeloupe) und ziehen weiter nach Süden zum Jaque Costeau Nationalpark. Nach knapp 2 Stunden haben wir die Insel Islet A Goayaves erreicht – hier sind Bojen für einen Tagesaufenthalt ausgelegt. Leider bläst der Wind mit bis zu 30 Knoten, so dass wir keine der Bojen anlaufen und daher auch nicht die angeblich sehr schöne Unterwasserwelt besichtigen können. Wir stellen uns in die gut geschützte Bucht hinter Pointe Malendure, Sicherheit hat Vorrang!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Da uns der Ankerplatz nicht besonders gut gefällt, setzen wir die Segel und die Tifricat gleitet mit uns weiter zu dem Les Saintes.

2014-11-27, Les Saintes 014

Ansteuerung zur Boje

Montag, 15. Februar 2016

Bei einem Bummel durch die Ortschaft

Iles des Sanites (1)

Terre-de-Haut

Iles des Sanites (2)

mit der pittoresken Kirche

Iles des Sanites (3)

und netten Häusern

treffen wir Timea und Giancarlo von der italienischen Segelyacht Bagheera, die wir schon vor zwei Jahren in Deshais kennen gelernt haben. Sie freuen sich über unsere Einladung auf die Tifricat.

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Timea & Giancarlos

Samstag, 20. Februar 2016

Nach wunderschönen Tagen in den Les Saintes lichten wir um 7:30 den Anker und segeln nach Dominica. Unterwegs haben wir wieder einmal Anglerglück

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ein prächtiger Thunfisch hat angebissen

der sofort von Fritz filetiert wird.

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Keine wirklich feine Arbeit

In der Prince Rupert Bay ankern wir kurzfristig direkt vor den Behörden und können rasch und unkompliziert bei einem sehr freundlichen Beamten einklarieren.

Anschließend suchen wir uns ein Plätzchen im Nordteil dieser großen und schönen Bucht –

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und wir sind wieder einmal nicht alleine!

Fast zur gleichen Zeit ankert ein anderes Schiff mit österr. Flagge hinter uns: die Segelyacht Aleppo mit Karin und Kurt. Wir freuen uns riesig die steirische Crew wieder zu treffen. Die beiden haben wir vor ca. einem Jahr in Charlotte Amalie – US Virgin Island, kennengelernt.

Dienstag, 23. Februar 2016

Gemeinsam mit Karin und Kurt mieten wir uns ein Auto und besichtigen diese wunderschöne, naturbelassene Insel.

Wir fahren vorbei an

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traumhaften Stränden,

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netten Kleinstädten,

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und lieblichen „Kaffeehäusern“.

Im Osten der Insel Dominica führt uns der Weg in das Carib Territory, ein Gebiet von ca. 1500 Hektar Land mit langen Küstenabschnitten und Argrarflächen. 1903 gab Königin Victoria von England den Nachkommen der ursprünglichen Inselbewohnern dieses Areal zurück. Heute betreiben die Kariben hauptsächlich Landwirtschaft und Fischerei. Viele sind auch hervorragende Töpfer und Korbflechter, auch traditionelle Musik, Tänze und Kräutermedizin werden gepflegt.

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Die gebastelten Korbwaren werden in Souvenirläden angeboten

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Aus der Moniak Wurzel wird Cassava Brot hergestellt

Mehr oder weniger zufällig erreichen wir über einen

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idyllischen Weg

das Indianer Reservat

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Kalinago Barana Aute

Diese Touristenattraktion wurde zum Freilichtmuseum umgestaltet, wo unter anderem auch

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die traditionelle Musik dargeboten wird

Indianerinnen

und schön geschminkte Indianerinnen

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zu diesen Klängen rhythmisch ihre Körper schwingen.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Heute ist „Sport“ angesagt – der Verlierer zahlt!

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Karin gibt ihr Bestes!

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Fritz, streng dich an!

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Kurt´s kritisches Auge prüft ganz genau!

Anschließend gibt es das wohl verdiente Bier

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na dann – prost!

Jeden Sonntag findet in der Prince Rupert Bay ein BBQ statt, das von der Organisation der „Boats-People“ (das sind Einheimische, die sich um die Segler kümmern, ihnen Ausflüge und sonstige Dienstleistungen, wie Müll entsorgen, Wäsche waschen usw. anbieten) ausgerichtet wird.

Da wir schon mehrmals an dieser Party teilgenommen haben, nutzen wir die Gelegenheit das

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Art Cafe „Chez Felix“

zu besuchen. Die sonst meist überfüllte Bar ist heute aufgrund des BBQ´s angenehm ruhig.

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Felix hat Zeit für uns

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und für seine Kunst.

Dienstag, 1. März 2016

Anker auf und weiter geht’s zur Hauptstadt von Dominica: Roseau. Da vor dieser wenig attraktiven Stadt keine Ankermöglichkeit besteht, nehmen wir von der ortsansässigen Organisation „Pancho-Service“ die letzte freie Boje. Wir bleiben an Bord und beobachten die „AIDA“

Roseau

wie sie bei Sonnenuntergang ausläuft.

Mittwoch, 2. März 2016

Zeitig um 06:00 Uhr früh laufen wir bei leichtem Regen und wolkenverhangenen Bergen Richtung Martinique aus. Nach der unangenehmen Fahrt um das südliche Kap Scotts Head mit einer fürchterlichen Kreuzsee, klart sich der Himmel auf und einem Traumsegeltag steht nichts mehr im Wege. Diesen schönen Segeltag wollen wir euch im Form eines kurzen Videos vermitteln.

Wir haben geplant in der nördlichsten Bucht von Martinique in Saint Pierre zu ankern. Da durch eine Nordströmung ein unangenehmer Schwell am Ankerplatz dies so gut wie unmöglich macht, segeln wir weiter in die Anse Mitan, vis á vis der Hauptstadt Fort de France.

Vollkommen unerwartet entdecken wir drei weitere österreichische Schiffe, die wir alle nicht kennen, in unserer unmittelbaren Umgebung. Es dauert nicht lang bis die Vereinbarung getroffen wird, einen gemeinsam Sundowner auf der Tifricat einzunehmen. Ein großes Cockpit hat schon etwas für sich!

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v.l.n.r. Robert & Veronika (SY Seven Seas), Walter & Karoline (SY Toroa), Robin, Hannes & Lydia (SY Blue Lilly)

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Frauenpower im Tifricat Salon

Kaum kennengelernt, trennen sich auch schon wieder unsere Wege, aber wie heißt es so schön: „Man trifft sich immer zweimal im Leben“ und wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen.

Freitag, 4. März 2016

Da die beiden österreichischen Schiffe Mauna Loa und Selivra auch nach Sainte Anne, bzw. Le Marin kommen wollen, ändern wir unseren Plan und segeln ebenfalls dorthin. Uns ist bewusst, dass die letzten 10 Meilen vom Diamont-Rock bis Sainte Anne gegen Wind und Welle eher unangenehm werden, aber dass wir fast die doppelte Strecke im Zick Zack Kurs benötigen, hat uns schon etwas genervt.

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Aufkreuzen, aufkreuzen, aufkreuzen …

Trotz aller Strapazen sind wir gut bei Tageslicht in Sainte Anne eingelaufen und ankern in dieser riesigen Bucht zwischen geschätzten 300 Booten,

Sante Anne

doch es ist genügend Platz!

Am späten Nachmittag schlendern wir durch die liebliche kleine Ortschaft. Aus einer Strandbar hören wir feine Töne einer Live Band. Im Gibsy-Jazz-Blues Sound wird von den ausschließlich dunkelhäutigen Musikern beste Musik geboten.

Musikgruppe

Eigenartige Instrumentierung

Nicht nur wir, sondern auch andere Urlauber genießen diese Musikdarbietung. Mit Gintarre aus Lettland und Marcus aus Deutschland, die beide in New York leben, verbringen wir einen netten Abend.

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Es darf auch getanzt werden!

Montag, 7. März 2016

Da sich die SY Selivra über Funk meldet und auch die SY Ooros (out of Rosenheim) in der Lagune von Le Marin liegt, entschließen wir uns, ebenfalls in die Lagune zu fahren.

Freitag, 11. März 2016

Mittlerweile ankert auch die SY Mauna Loa aus Kärnten neben uns und wir nutzen die Gelegenheit Dietmars 50er ausgiebig nach zu feiern.

Wir schicken das Geburtstagskind auf Schatzsuche. 7 Punkte muss Dietmar nun befolgen um zu seinem Geschenk zu gelangen, das sich etwa 2 Meter unter dem Meeresspiegel befindet.

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brav folgt Dietmar den abstrusen Anweisungen

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Lachen ohne Ende!

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Alles Gute lieber Dietmar!

Montag, 14. März 2016

Der nächste Geburtstag wird gefeiert. Auch für Florian von der SY Ooros haben wir uns einiges ausgedacht. Um 06:00 Uhr schleichen wir uns mit den Dinghis an und wecken Florian unsanft mit lautem Signalhorn.

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Noch etwas verschlafen nimmt Florian sein Geburtstagstörtchen in Empfang

Danach fahren wir alle auf die SY Mauna Loa, wo Martina und Doris bereits ein köstliches Frühstück auf den Tisch gezaubert haben.

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hmmmm!

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So ein Geburtstag ist was Feines!

Doch nun ist Florians bzw. Evas Einsatz gefragt.

Florian Montage

Na Florian, gefällt dir dieses Spielchen?

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Am Abend lädt uns Florian zum Essen ein – danke!

Freitag, 18. März 2016

Wir werden noch einige Zeit hier auf Martinique bleiben, da wir Ende des Monats Besuch aus Graz erwarten und mit Gitti´s Kusine und ihrem Mann die Insel erkunden wollen.

Zum Abschluss zeigen wir euch wieder einen unserer geliebten Sonnenuntergänge

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Bonne nuit!

Bis zum nächsten Reisebericht wünschen wir euch alles Liebe

die Tifricat Crew

Gitti & Fritz


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