12°00.3 N 061°43.7 W

Freitag, 3. Juni 2016

Wir befinden uns in Bequia – eine wunderschöne Insel – gehörend zu dem Staat St. Vincent and the Grenadines. In unmittelbarer Nähe von uns ankert ein Schiff mit österreichischer Flagge. Wir fahren mit dem Dinghi hin, erfreut, Landsleute zu treffen – quatschen ein bisschen und schließlich verabreden wir uns für den späteren Nachmittag am Strand. Nach einem gemeinsamen Boccia-Spiel und einigen Segellebenaustauschgedanken gibt es noch einen Sundowner bei dem Tirol-Sizilianischen Paar auf der SY Scorpio (Töchterchen Melinda schläft bereits)

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Franz & Anna

Sonntag, 5. Juni 2016

Ein weiteres österreichisches Schiff, die SY Skye mit 2 sehr jungen Pärchen veranstalten ein BBQ am Strand in der Lower Bay und fragen uns, ob wir mitmachen wollen. Natürlich!

Das Grillfeuer wird entfacht –

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and now: everyone drinkin & jammin!

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Sobald die Sonne im Meer versinkt

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wird der Rost mit leckeren Speisen bestückt,

die wir danach genüsslich verspeisen.

Sonntag, 12. Juni 2016

Nach den anstrengenden Fernsehsitzungen zur EM 2016 – bis zu 3 Spiele an einem Tag – ist ein Spaziergang entlang dem schönen Strand von Bequia mehr als notwendig.

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Im Vordergrund unser „Bocciaplatz“

Anschließend besuchen wir die Bar in der neu renovierten Hotelanlage

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„Plantation“.

Am frühen Abend gesellt sich ein „Local“ mit Gitarre zu uns und spielt bekannte Songs aus alten Zeiten.

Fritz ist begeistert und singt gemeinsam mit ihm die Elvis Presley Version von „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus…..“ Die (wenigen) Hotelgäste haben ihren Spaß!

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….. wenn i kumm, wenn i kumm wenn i wieder wieder kumm ….

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Ein wunderschöner Tag geht zur Neige

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mit einem unglaublichen Farbenspiel

Montag, 20. Juni 2016

Einige Einheimische haben uns erzählt, dass heute Karneval in Port Elizabeth ist. Wir können es nicht glauben, fahren aber trotzdem ans Land und siehe da – die ersten Vorbereitungen haben bereits begonnen und der bunte Umzug beginnt. Dieses Fest ist mit den großen Karnevals von Rio oder Trinidad nicht vergleichbar (also keine grandiosen Kostüme oder Masken …), aber die Inselbewohner sind gut drauf und feiern bis in die Morgenstunden – und wir mit ihnen.

Sonntag, 3. Juli 2016,

Erik von der Segelyacht Peregrina, den wir in St. Lucia kennengelernt haben, kommt nach Port Elizabeth und ankert in unserer Nähe. Das freudige Wiedersehen wird auf der Tifricat gefeiert,

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wenn´s auch regnet, die Stimmung ist toll.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Die letzten Tage und Wochen standen im Zeichen der Fussball EM, sodass fast keine Zeit für andere Aktivitäten blieb. Nun ist dieses Spektakel vorbei und wir sind bereit, die Segel zu setzen und Richtung Süden aufzubrechen.

Nach einer angenehmen ruhigen Fahrt fällt der Anker in den wunderschönen Tobago Cays,

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an dem vom Riff geschützten Ankerplatz

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mit unzähligen, unterschiedlichen Meerestieren.

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Neben uns liegen die Selivra´s,

die uns mit einem frisch gebackenen Kuchen begrüßen – danke Doris!

Freitag, 15. Juli 2016

Willy, ein Einheimischer von Union Island, betreibt ein Mini-Restaurant auf der nahe gelegenen unbewohnten Insel, auf der wir heute gemeinsam mit Doris und Peter und ihrem familiären Besuch zu Abend essen werden.

Auf Grund der starken Regenfälle müssen wir in das Küchenzelt flüchten.

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Was macht das schon, so ein Regenschauer, bei +30°C?

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Nun ist es soweit – der Tisch ist gedeckt

Zum gegrillten Fisch wird uns Gemüse, Reis, gebratene Bananen und Kartoffeln mit Karottenfülle serviert – schmeckt super lecker!

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„Restaurant-Chef“ Willy mit Doris und Peter

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Danach gibt es noch einen (oder doch mehrere?) Absacker auf der Selivra.

Sonntag, 17. Juli 2016

Nach sehr schönen und schnorchelintensiven Tagen in den Tobago Cays ziehen wir weiter zur nur 3,5 Meilen entfernten Insel Mayreau.

Am Nachmittag wird am Strand ein Boccia Turnier veranstaltet.

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Sowohl Sebastian, als auch Doris

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und Tochter Lena setzen ihr Kugeln so gekonnt,

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dass unser Spiel ein spannender Krimi wird.

Am Abend geht’s es auf den Berg zu Raster Bob, den wir bereits von unserer ersten Reise im Jahre 2000 kennen.

Nach dem Essen ergreifen Bob und seine Söhne zu Bongos

Musiker

und veranstalten ein karibisches Rastakonzert

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und Fritz trommelt eifrig mit

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während Gitti zum Tanz aufgefordert wird.

Beim nach Hause gehen, kehren wir noch auf ein Getränk bei Dennis Hideway ein, den wir ebenfalls schon lange kennen. Für den nächsten Abend wird bei Dennis´ neuer Strandbar ein gemeinsames BBQ vereinbart.

Montag, 18. Juli 2016

Pünktlich um 17:30 Uhr treffen wir uns mit

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Dennis, the king of Mayreau

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in der Boathouse Bar

und werden mit frisch gefangenen Fischen am Grill überrascht. Nämlich so überrascht, dass niemand zum Fotoapparat greift!

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Na Fritz, etwas übermütig bei zwei so hübschen Mädels?

Dienstag, 19. Juli 2016

Wir verabschieden uns von der Selivra-Crew, die weiter nach Sandy Island und nach Grenada in ihre neue Wahlheimat segelt. Wir haben es nicht so eilig und ziehen weiter nach Union Island und setzen unseren Anker in

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Clifton Harbour

Freitag, 22. Juli 2016

Wer in Clifton Harbour vor Anker steht, darf einen Besuch bei der künstlich erbauten „Happy Island“ nicht auslassen.

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Ein Hotspot für Kite-Surfer

Bei einem köstlich kalten Getränk beobachten wir den alten Schoner, der zwischen dem Aussenriff und der Hotelinsel „Palm Island“ dahin gleitet.

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eine traumhafte Kulisse

 

Montag, 25. Juli 2016

Da Union Island die südlichste Insel des Staates St. Vincent and the Grenadines ist, müssen wir ausklarieren. Früher musste man zum Flughafen gehen um dieses Prozedere durchführen zu können. Jetzt gibt es wieder ein Stadtbüro, welches nur wenige Meter vom Dinghi-Steg entfernt ist. Extrem freundliche Beamte erledigen alles binnen weniger Minuten und auch noch kostenlos. Es gibt auch positive Überraschungen bei manchen Behörden!

Gleich darauf lichten wir den Anker und segeln äußerst gemütlich zur unbewohnten Miniinsel Sandy Island, die mittlerweile zum Naturpark erklärt wurde. Wir müssen Liegegebühren in Höhe von ECD 25,- (= ca. EUR 8,- pro Nacht) entrichten.

Mit unserem Dinghi,

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welches gerade von einer Möwe okkupiert wird,

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legen wir am Sandstrand an.

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Welch treffender Name: Sandy Island

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Abgesehen vom feinen weichen Sand ist ein hier ein herrliches Schnorchelrevier!

Direkt von der Insel tauchen wir in die wunderschöne Korallenlandschaft von Sandy Island ein.

Am späteren Nachmittag rasen wir mit unserem 9,8 hp Dinghi-Outborder eine knappe Meile vis-a-vis zur Hauptinsel Carriacou zu der typisch karibischen Bar „Off The Hook“.

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Es ist heiß, wir sind durstig –

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da ist das eisgekühlte „Hairoun“-Bier gerade richtig!

Dienstag, 26. Juli 2016

Wir verlassen dieses Paradies und segeln in die knapp 3 Meilen entfernte Tyrrel Bay. Diese Bucht in Carriacou ist bei Fahrtenseglern äußerst beliebt, daher sind auch ca. 100 Schiffe vor Anker. Außerdem findet in ein paar Tagen hier eine Segelregatta statt (erfahren wir später).

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Wo platzieren wir unsere Tifricat??

Mittwoch, 27. Juli 2016

Ein Flaniergang entlang der Wasserlinie führt uns vorbei an

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gepflegten Anwesen und

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bunten Bars.

Anschließend fahren wir mit dem öffentlichen Bus zum Paradise Beach, wo es heute Abend im „Off The Hook“ eine Beach Party geben soll.

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Wir sind am richtigen Weg

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Curtis freut sich uns wiederzusehen

Außer uns sind zwar keine anderen Menschen zugegen, aber Gitti findet eine neue Freundin,

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die 4 Monate alte Chelsea

Wo sind die anderen Partygäste? Macht nichts, so gibt es das Lagerfeuer nur für uns!

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No women, no men

Bis zum nächsten Reisebericht liebe Grüße aus Grenada,

die Tifricat – Crew

Gitti & Fritz

 

 

 


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