18°19,0´N 064°57,6´W

Sonntag, 10. Mai 2015

Die Tifricat liegt sicher in der Villa Marina in Fajardo und wir brechen auf – diesmal mit Auto – nach Old San Juan.

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Wir buchen direkt in der Altstadt für 2 Nächte ein Hotel.

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Das Zweizimmer-Apartment ist recht klein, aber nett eingerichtet.

Ein Highlight diese Hotels sind die Badewannen auf der Dachterrasse mit Blick auf die Altstadt. Wir können der Versuchung nicht widerstehen und

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nutzen dieses originelle Angebot.

Die über 3 Millionen Einwohner zählende Metropole San Juan hat viele gut ausgebaute sechs- bis achtspurigen Stadtautobahnen über die wir zum internationalen Flughafen „Luis Munoz Marin“ gelangen, wo wir unsere Freundin Helga aus Deutschland erwarten.

Es ist ein großer, moderner, aber fast menschenleerer Flughafen. Nachdem wir unser Auto in der Garage abgestellt haben, suchen wir vergeblich den Eingang zur Ankunftshalle. Auf der Zufahrtsstraße finden wir zwar einige Hinweistafeln, aber sämtliche Türen sind verschlossen. Nach längerem Hin- und Hereilen teilt uns ein Sicherheitsbeamter mit, dass das Flughafengebäude nur mit einem gültigen Abflugticket betreten werden darf. Einen Warteraum mit kleinen Boutiquen, Restaurants und Cafehäusern, wie auf allen internationalen Flughäfen üblich, gibt es hier aus Sicherheitsgründen nicht – armes Amerika!

Pünktlich um 21:30 landet die Maschine und kurze Zeit später bummeln wir schon gemeinsam mit Helga durch Old San Juan,

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wo wir uns zu einem sehr schweigsamen Puertoricaner gesellen.

Auf einem kleinen netten Platz in unmittelbarer Nähe unseres Hotels finden wir noch ein Lokal, in dem wir den Abend ausklingen lassen.

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Wunderschöne Altstadt!

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Old San Juan. Wir schlendern durch die engen Gassen mit ihren

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farbenfrohen Häusern

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und bestaunen die Architektur.

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Ein Gebäude ist schöner als das andere!

Die gesamte Altstadt war einst mit einer Mauer, die zum Großteil noch erhalten ist, umgeben. Zwei mächtige Burgen flankieren auf der Ost- wie auch auf der Westseite diese Stadt.

Die östliche Festung „San Cristóbal“ nehmen wir uns als erstes vor.

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Mächtig, mächtig

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Weltkulturerbe

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Die heutigen Burgfräuleins?

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eine riesige Festung

San Juan ist auch berühmt für seine zahlreichen Skulpturen und Kunstgegenstände.

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Was immer all diese Figuren bedeuten,

Statuen

originell sind sie teilweise schon!

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Und so lebensecht!

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Fuente Raices La Princesa

Viele einladende Cafehäuser und Restaurants, aber auch schöne Geschäfte geben dieser entzückenden Altstadt seinen Charme.

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Innenhöfe zieren manches Lokal

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Gewürzkauf

Da San Juan die Hauptstadt von Puerto Rico ist, darf auch ein standesgemäßes Gebäude nach amerikanischem Vorbild nicht fehlen:

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das Capitol

Ein Mahnmal erinnert an die Grausamkeiten des 2.Weltkrieges, von denen auch Puerto Rico nicht verschont wurde

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Holocaust-Mahnmahl

Eine weitere Sehenswürdigkeit in San Juan ist die größte Premium Rum Destillerie der Welt.

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Casa Barcadi

Im Jahre 1862 wurde in Santiago de Cuba von dem aus Katalonien (Spanien) stammenden Don Facundo Bacardi i Masso die Destillerie Barcadi & Ca, gegründet. Nach der kubanischen Revolution im Jahre 1960 wurde die Familie Barcadi  entschädigungslos enteignet. Der Firmensitz wurde zu den Bahamas verlegt. Bereits in den 30er Jahren wurden  mehrere Destillerien außerhalb von Kuba – unter anderen auch in Puerto Rico – aufgebaut, daher konnte die Produktion ohne Unterbrechung weiterlaufen.

Täglich werden über sechs Millionen Original Barcadi Cuba Libre weltweit bestellt!

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Das Firmenlogo „Fledermaus“ gilt als Glückssymbol in Kuba

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Mit dem Bus werden wir durch das Gelände geführt.

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Da sind schon einige „Cuba-Libre“ möglich

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Eine Kostprobe darf natürlich nicht fehlen.

Dieser wunderschöne und auch interessante Tag wird mit einem nächtlichen Stadtbummel abgeschlossen

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Menschenleer

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und still

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Friedenstaube?

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Hafenamt

Mittwoch, 13. Mai 2015

Früh am Morgen starten wir unsere Erkundungstour durch Puerto Rico. In allen Reiseführern wird die sogenannte „La Ruta Panorámica“ als besondere Sehenswürdigkeit angepriesen. Diese 266 km lange, teilweise sehr schlecht beschilderte, schmale und kurvenreiche Straße führt von Ost nach West quer durch Puerto Rico.

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Unser klimatisiertes Mietauto

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führt uns durch üppig bewachsene Berge und Wälder,

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vorbei an skurrilen Buden –

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grün soweit das Auge reicht

Den ersten Stopp machen wir in der kleinen Ortschaft

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Adjuntas

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86° Fahrenheit, nicht Celsius!

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Gemütlicher Hauptplatz

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Es gibt auch gepflegte Raststätten,

die allerdings nicht bewirtschaftet und vermutlich nur am Wochenende von den Einheimischen als Picknick-Platz benutzt werden. Nach etwa 10 Stunden gelangen  wir zu unserem heutigen Ziel – Mayagüez – eine Stadt an der Westküste Puerto Ricos.

Da wir vielleicht auch einmal mit der Tifricat hierher kommen wollen, besichten wir

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die Marina und den davorliegenden Ankerplatz.

Weiter geht’s zu der sehr schönen kleinen Altstadt von Mayagüez, wo wir ein nettes Hotel für die Übernachtung finden

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mit Parkplatz vor der Haustüre

Donnerstag, 14. Mai 2015

Wir spazieren durch die Altstadt von Mayagüez

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den Hauptplatz mit Rathaus schmückt ein Denkmal von Christoph Kolumbus

Statuen Mayagüez

an beiden Seiten werden die alten Gaslaternen von anmutigen Frauenstatuen getragen

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Der Touri-Bus steht schon bereit

Da wir gestern genug schmale Landstraßen gefahren sind, bevorzugen wir heute die Autobahn für die weitere Reise durch Puerto Rico. Die im Süden gelegene Stadt Ponce ist unser nächstes Ziel.

Die zweitgrößte Stadt von Puerto Rico ist durch seine Kunstszene und Architektur geprägt.

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„Haus des Bürgermeisters“

Im Jahre 1939 wurde bei der Weltausstellung in New York der

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Fuente de los Leones (Löwenbrunnen) gekauft.

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seitdem sind die Löwen in Ponce allgegenwärtig

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Die schrullige Feuerwehrwache

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mit Museum

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León rojo

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Wahrhaft künstlerisch gestaltet!

Mit einem Stadtbus besichtigen wir auf bequeme Art die Sehenswürdigkeiten von Ponce

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Alles einsteigen!

Durch Zuckerrohrplantagen und Sklavenhandel wurde Ponce sehr wohlhabend. Erinnert wird man heute noch durch die schönen Villen, die in den 1980er Jahren im Rahmen des Projektes „Ponce en marche“ wieder zu ihrem alten Glanz gebracht wurden.

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Prachtvillen

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im Kolonialstil

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Manche dieser alten Villen wurden zu Luxus-Hotels umgebaut

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in denen es sich heute gut leben lässt

Freitag, 15.Mai 2015

Wir verlassen die „Villa Marina“ in Fajardo und segeln zu der nur 3 Seemeilen entfernten Isla Palomino.

Erstmalig hat Helga Gelegenheit in die Unterwasserwelt einzutauchen

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wo ein Angelfish sie erstaunt beäugt

Sonntag, 17. Mai 2015

Wir segeln bei gutem Wind zur Westküste von Vieques und lassen unseren Anker in Punta Bermudas fallen.

Montag, 18. Mai 2015

Der Ankerplatz ist ja recht schön, wird aber getrübt durch eine intensive Geruchsbelästigung, die vermutlich aus der dahinterliegenden Lagune stammt. Daher segeln wir weiter zum kleinen verschlafenen Dorf…

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Esperanza,

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wo erst am Abend die Lokale zum Leben erwachen.

Dienstag, 19. Mai 2015

Wir nehmen uns ein Touristentaxi um die Sehenswürdigkeiten dieser kleinen Insel zu erkunden.

Dieses Naturparadies wurde ab dem 2.Weltkrieg bis 2003 von der US Navy als Übungsplatz genutzt. Erst danach wurde die Insel für den Tourismus erschlossen. Dementsprechend gering ist heute noch die Infrastruktur.

Unser Guide führt uns zunächst zu einem berühmten Baum,

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den 375 Jahre alten Ceiba-Tree

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mit unglaublichen Dimensionen!

Aus Tradition ist Reiten in Vieques sehr beliebt und viele Bewohner besitzen Pferde, die jedoch nicht eingesperrt oder angebunden sind –

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die Pferde laufen überall auf der Insel frei herum

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In dem glasklarem Wasser lebt eine spezielle Art von Seesternen,

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die uns unser Reiseführer mit Stolz zeigt.

Zum Abschluss unseres kleinen Trips durch Vieques besuchen wir die Hauptstadt Isabel Segunda. Dieses ebenfalls verschlafene Nest wird von einem ehemaligen Fort

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„Conde De Mirasol“ gekrönt,

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das heute als Bildungsstätte dient.

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Unser Guide Axel

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Mächtiges Geschütz!

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Am Hauptplatz kehren wir noch in ein kleines Cafehaus ein

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und werden sehr freundlich bedient

Am Abend lädt uns Helga in ein exklusives Restaurant ein und

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wir dinieren vom Feinsten

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Langusten

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und Lammkeulchen

Mittwoch, 20. Mai 2015

Wir segeln weiter zu der nahegelegenen Bucht Puerto Mosquito. Da diese sehr große und seichte Bucht nur mit Paddel- oder Schlauchbooten befahren werden kann, ankern wir davor und fahren in der Nacht mit dem Dinghy hinein.

Die Bucht hat ein ganz besonders Schauspiel zu bieten. Das Meer ist hier so extrem fluoreszierend, dass bei Dunkelheit Wasserbewegungen hell leuchten. Zum Beispiel wird der Wasserstrahl des Außenbordmotors wie von einem Unterwasserscheinwerfer erleuchtet. Leider kann man dieses faszinierende Schauspiel schlecht fotografieren.

Donnerstag, 21. Mai 2015

In der weitläufigen Bucht Ensenada Honda legen wir einen weiteren Ankerstopp auf Vieques ein. Das Festland darf hier nicht betreten werden, da noch immer die Gefahr besteht, dass aus der Zeit der US Navy scharfe Munition herumliegt. Die Mühe, das Truppengelände von Gefahrengütern zu säubern, haben sich die Amis natürlich nicht angetan. So nach dem Motto „hinter mir die Sintflut“.

Freitag, 22. Mai 2015

Nach sehr unangenehmen 10 Meilen gegen Wind und Welle bis zum Ostkap von Vieques, segeln wir die restlichen 15 Meilen bei herrlichem achterlichten Wind von 15 – 17 Knoten nach Culebra.

Diesmal ankern wir nicht in der Lagune Ensenada Honda, sondern auf der Westseite der kleinen Ortschaft Dewey. Dies hat den Vorteil, dass wir gegenüber der Lagune mit trübem Wasser, hier im klaren Wasser schwimmen können.

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Tifricat – einsam und verlassen

Am späten Nachmittag erfrischen wir uns auf besondere Weise:

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Sundowner: Original Cuba Libre = Bacardi-Cola

Sonntag, 24. Mai 2015

Wir mieten uns ein

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Golf-Car

ein auf dieser Insel sehr verbreitetes Verkehrsmittel. Mit diesem lustigen, aber vor allem angenehm luftigem Gefährt erkunden wir die kleine Insel Culebra.

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Museum von Culebra

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Wunderschöner „Bosque Flamboyant“ (Feuerbaum)

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Eine Seltenheit: ruhig sitzender Kolibri

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Ankerplatz am Aussenriff

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Playa Zoni

Am Abend gibt es in der „Sandbar“ noch schöne Gitarrenklänge von

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Conrad

einem Amerikaner, der in Culebra lebt. Zur Musik passend verwandeln sich Helga und Gitti

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in Flower Power Girls

Conrad und Fritz schließen mittlerweile Freundschaft

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The same generation!

Montag, 25. Mai 2015

Bevor uns Helga verlässt, wollen wir noch einmal die Unterwasserwelt genießen und segeln daher etwa 3 Meilen zur Insel Cayo De Luis Peña.

Unterwasser

Wasserqualität und Sicht sind einfach fantastisch!

Mittwoch, 27. Mai 2015

Die wunderbaren Tage, die wir gemeinsam mit Helga verbrachten, sind leider zu Ende und wir begleiten Helga zum Miniflughafen von Culebra.

Mit einer kleinen Propellermaschine von Cape Air tritt sie die Rückreise über San Juan nach Deutschland an.

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bye-bye Helga!

Wir werden noch einige Tage in Culebra verbringen und bei passendem Wetter zurück zu den US-Virgin-Islands bzw. zu den BVI´s fahren.

 

Bis zum nächsten Reisebericht

liebe Grüße aus Culebra, Puerto Rico an alle homepage-Leser

die TIFRICAT – Crew

Gitti & Fritz

 

 


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