18°03,9´N 053°05,6´W

Dienstag, 02. Juni 2015

Die nächsten Tage und Wochen müssen wir gegen die vorherrschende Windrichtung nach Saint Martin segeln, wo wir unsere Tifricat an Land stellen werden. Die erste Etappe führt uns von Culebra nach Water Island, eine zu der US Virgin Island gehörende Insel.

US Virgin (1)

Druif Bay

US Virgin (3)

auch Honeymoon Bay genannt

Dienstag, 9. Juni 2015

Nach sehr schönen ruhigen Tagen segeln wir weiter zu den BVI´s, wo wir zum Einklarieren eine Boje in Sopers Hole auf der Insel Tortola nehmen.

BVI Tortola, Sopas Hole 021

Leider zu tief zum Ankern

Mittwoch, 10. Juni 2015

Wieder einmal lassen wir unseren Anker in der sehr schönen Bucht Great Harbour auf Jost Van Dyke fallen.

BVI Jost van Dyke1 024

Hello, we are here again!

Montag, 15. Juni 2015

Weiter geht’s gegen Westen zur Cane Garden Bay auf der Insel Tortola, wo wir im kristallklaren Wasser einen wunderbaren Ankerplatz finden.

BVI Cane Garden Bay

Da die Segelsaison so gut wie zu Ende ist, stehen wir alleine in dieser schönen Bucht.

Donnerstag, 20. Juni 2015

Unsere Fahrt gegen Wind und Welle geht weiter und der nächste Stopp ist die kleine, Tortola vorgelagerte Insel, Beef Island

BVI Beef Island 01

Trellis Bay

BVI Beef Island 02

mit den Figuren der legendären Fullmoon Parties

Donnerstag 25. Juni 2015

Wir segeln weiter zum Gorda Sound, die östlichste Bucht der BVI´s und ankern vor dem schönen Resort der Leverick Bay

Leverick Bay

mit exquisitem Restaurant (zumindest laut Menükarte)

In dieser sehr netten Anlage mit kleinem aber recht teurem Supermarkt warten wir auf gute Bedingungen, um die mühsame Strecke gegen Wind und Welle nach St. Martin zu bestreiten.

Entgegen aller langfristigen Windprognosen weht der Wind stetig mit 20 – 25 Knoten aus Ost, somit ist an eine Weiterfahrt Richtung Osten nicht zu denken. Nach nervenaufreibenden Tagen und Wochen ändern sich laut Wetterbericht endlich die Bedingungen und der Wind geht auf 10 – 12 Knoten zurück.

Freitag, 10. Juli 2015

Am späten Nachmittag lichten wir den Anker und motoren mit voller Besegelung gegenan. Da wir auf Grund der Wellenhöhe keinen direkten Kurs anlegen können, müssen wir aufkreuzen. Dieser Kreuzkurs verlängert die Strecke von 70nM auf 110nM. Nach mühsamen 26 Stunden fällt unser Anker endlich in Saint Martin

St. Martin, Marigot Bay 008

in der Marigot Bay

Hier lassen wir eine sehr schöne Segelsaison ausklingen und warten auf unseren Krantermin in der nahegelegenen Time Out Boat Yard (TOBY).

Freitag, 24. Juli 2015

Es ist soweit, heute ist unser Krantermin und wir passieren die Brücke um in die Lagune zu gelangen, wo TOBY stationiert ist.

TOBY (31)

Pünktlich um 09:00 Uhr öffnet die Brücke und wir fahren in die Lagune.

TOBY anlegen

Bei TOBY ist schon alles vorbereitet und wir legen am Schwimmsteg an.

Es folgt ein Video vom Kranen

Solange die Tifricat an Land steht, sind einige Dinge zu reparieren und zu erneuern.

Als erstes wird die Tifricat mittels eines Hochdruckreinigers gesäubert und die wenigen Muscheln entfernt.

TOBY (12)

Scheint dem Captain Spaß zu machen!

Auf der Backbordseite wird der undichte Saildrive repariert und die Propeller getauscht. Die vom „Experten“ empfohlenen dreiflügeligen Propeller haben nur Probleme bereitet, daher werden wieder

St.Martin Gitti (4)

die zweiflügeligen Originalpropeller montiert.

Das in Culebra gebrochene Genuafall, welches wir für unseren Genacker (Leichtwindsegel) benötigen, wird von Ben aus England in Stand gesetzt. In der Zwischenzeit werden von Fritz in allen Kastentüren Lüftungsschlitze für eine bessere Belüftung eingebaut.

Fotomontage

Das sieht die Bordfrau gerne: Männer bei der Arbeit!

In den letzten Wochen war unser größtes Sorgenkind unser Kühlschrank, dessen Thermostat den Geist aufgegeben hat und nur mehr mit Maximalleistung gekühlt hat. Vorteil, wir hatten Eis im Überfluss, Nachteil: Gitti musste jeden dritten Tag den Kühlschrank enteisen. Zusätzlich wurde der Stromverbrauch drastisch erhöht – sprich unsere Batterien leer gesaugt, dies hatte zur Folge, dass täglich mindesten 2 Stunden der Motor laufen musste. Dies alles veranlasst uns nun, tief in die Tasche zu greifen und einen neuen passenden Kühlschrank zu kaufen. Allerdings haben wir uns das leichter vorgestellt. Nach langer Suche finden wir ein Gerät das halbwegs die passenden Maße aufweist.

Der neue Kühlschrank ist tiefer aber nicht so hoch und breit als der alte. Mit Müh und Not wird er durch die Eingangstür gezwängt und es muss eine Unterkonstruktion gebaut werden.

TOBY (22)

Ben stellt wieder seine Hilfe zur Verfügung

TOBY (23)

Nach einigen Versuchen können wir den Kühlschrank anschließen

Nach dem geglückten Einbau wird noch eine dazu passende Verkleidung gebastelt

Kühlschrank Montage

und siehe da: perfekt – echt cool!

Bevor wir unseren Heimaturlaub antreten, werden noch sämtliche Segeln, die Solarpaneele sowie das Sonnendach (Bimini) demontiert. Diese Maßnahme ist notwendig, da wir uns mitten im Hurrikangebiet befinden. Im Falle eines Hurrikans dürfen keine Angriffsflächen vorhanden sein. Zusätzlich wird die Tifricat noch mit fünf extrem starken Spanngurten am Boden festgezurrt.

St.Martin Gitti (15)

Alles fein verstaut!

St.Martin Gitti (3)

Auch das Dinghi wird geschützt unter dem Boot gut festgebunden.

Zum Abschied veranstalten wir noch eine kleine Party vor TOBY´s Office, wo wir einen Griller benützen dürfen.

TOBY (14)

Es brutzelt schon

TOBY (16)

das saftige Fleisch

St.Martin Gitti (6)

und die Gäste sind happy

St.Martin Gitti (7)

Paula und Branco, exzellenter Rockgitarrist aus Belgrad

St.Martin Gitti (11)

Ingo, ein bayrischer Segler, der seit 3 Jahren hier als Marinero arbeitet

St.Martin Gitti (9)

TOBY´s Hund Rosie

IMG_3873

die TOBY Betreiber Paula & Keith

Samstag, 8. August 2015

Nun ist es soweit, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Reisetaschen gepackt und es geht via Paris, wo wir eine Nacht verbringen, weiter nach Wien und von dort mit dem Bus nach Graz.

Sonntag, 9. August 2015

Nach einem recht angenehmen Nachtflug landen wir in Paris. Da unser Hotel ganz in der Nähe von Montmartre liegt, spazieren wir bei traumhaften Wetter durch diesen schönen Stadtteil.

Paris (5)

Das berühmte Sacré Coeur

Paris Montage

mit herrlichem Ausblick

Paris (1)

im Künstlerviertel Montmatre

Samstag, 17. Oktober 2015

Nach wunderschönen Wochen zu Hause mit Familie und Freunden sind wir wieder in Saint Martin gelandet. Bevor unsere Tifricat zurück ins Wasser kommt, sind wieder einige Dinge zu erledigen.

TOBY (1)

Neues Antifouling und frisch poliert – alte Lady wie neu!

Wenn man schon auf einer „europäischen“ Insel mit bester Infrastruktur ist, darf ein ausgiebiger Einkauf im Supermarkt nicht fehlen.

TOBY Einkauf 001

Oh ja, das wird alles untergebracht!

Montag, 2. November 2015

Nachdem alle Arbeiten abgeschlossen, Segeln, Solarpaneele, Bimini etc. wieder montiert sind und wir von Moskitostichen übersät sind – wird unsere Tifricat wieder ins Wasser gehoben.

TOBY zurück ins Wasser 012

Noch schnell einige Stellen mit Antifouling streichen

Keith kranen 2

Keith ganz in seinem Element

TOBY Gitti zurück ins Wasser (2)

Geschafft, Tifricat schwimmt wieder!

Jetzt liegen wir wieder vor Anker in der Marigot Bay und freuen uns auf eine neue Segelsaison.

Marigot Bay

Sauberes Wasser, leichte Brise, keine Moskitos – herrlich!!

Diesmal werden wir langsam Richtung Süden segeln. Aber darüber werden wir in den nächsten Reiseberichten erzählen.

Bis dahin alles Liebe

die Tifricat Crew

Gitti & Fritz


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